Großübung im Kreis Lippe: Bevölkerungsschutz trainiert den Ernstfall
Am Samstag, 18. Juli, findet im Kreis Lippe eine groß angelegte Katastrophenschutzübung statt. Im Mittelpunkt steht die Errichtung und der Betrieb eines Behandlungs- und Betreuungsplatzes für bis zu 500 betroffene Personen (BHP 5000) an der Sekundarschule in Blomberg.
Ausgangspunkt der Übung ist ein fiktives Szenario: Ein Waldbrand breitet sich in Richtung eines Wohngebietes aus und macht umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen erforderlich. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und die Abläufe für einen großflächigen Betreuungseinsatz zu überprüfen.
Zwischen 10:00 und 14:00 Uhr werden zahlreiche Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes gemeinsam im Einsatz sein. Beteiligt sind unter anderem die Feuerwehren, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst sowie die Notfallseelsorge. Gemeinsam soll innerhalb kurzer Zeit eine funktionierende Betreuungsstruktur für eine große Anzahl betroffener Menschen aufgebaut und betrieben werden.
Der Fokus der Übung liegt auf der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit, der Führungsstruktur sowie den logistischen Herausforderungen, die bei einer großflächigen Evakuierung auftreten können. Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf außergewöhnliche Schadenslagen und dienen dazu, Einsatzkonzepte unter möglichst realistischen Bedingungen zu erproben und weiterzuentwickeln.
Auch einsatz-fahrzeuge.info wird die Großübung begleiten und über den Ablauf sowie die eingesetzten Fahrzeuge und Einheiten berichten. Freut euch auf umfangreiche Impressionen und Berichte direkt von der Übung.